Wassersport-Haftpflichtversicherung

Die Wassersporthaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die durch das Führen von wassersportgeräten (z. B. Booten oder Yachten) entstehen.
Schäden, die einem dritten im Zusammenhang mit dem Besitz oder Gebrauch des eigenen Wassersportgerätes zugefügt werden, sind nicht über die reguläre Privathaftpflichtversicherung abgedeckt, da diese Schäden in Verbindung mit (motorisierten) Wassersportgeräten ausschließt.
Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht nur auf den Halter, sondern weitet sich auch auf jene aus, die für die Bedienung des Gerätes berechtigt, bzw. verantwortlich sind.

Die Wassersporthaftpflichtversicherung zählt in Ländern wie Italien, Schweiz oder Spanien zu den Pflichtversicherungen mit unterschiedlichen Mindestdeckungssummen für das versicherte Wassersportgerät. Werden diese Länder mit dem Wassersportgerät befahren, muss mitunter der Versicherungsnachweis an Bord mitgeführt werden. In der EU ereignen sich jedes Jahr etwa 50.000 Unfälle im Bereich des Wassersports.